Blog · Wie Meditation im Alltag gelingt

Blog · Wie Meditation im Alltag gelingt

Zunächst ist es wichtig zu verstehen, daß es sehr, sehr viele verschiedene Arten der Meditation gibt. Die Einen sitzen still da und versuchen, Ihren Geist zur Ruhe zu bringen. Andere setzen sich aufs Fahrrad und radeln einfach drauf los, genießen die Reise und kommen dabei innerlich an.

Egal, was für ein Typ man ist. Jeder kann eine Art und Weise entdecken und in sein Leben integrieren, die einem hilft, in Zeiten des Chaos ruhig Blut zu bewahren oder in Zeiten der Ruhe ein noch tieferes Verständnis für sich selbst zu finden.

Meine Art zu meditieren fing mit stiller Meditation an. Am Anfang fiel es mir recht schwer, bei all den unkontrollierbaren Regungen in meinem Kopf einen klaren Gedanken zu fassen. Mit der Zeit schaffte ich es besser und besser, aber so richtig zufrieden war ich mit der ganzen Sache noch nicht. Was nütze es mir, mit Hilfe mentaler Kraft einen Ruheraum für mich aufrecht zu erhalten, wenn bei mentaler Ermüdung die selben Gedanken wieder an meine Tür klopften? Ich hatte vor, einen Zustand der inneren Ruhe zu erreichen, den ich nicht mit Kraft oder Gewöhnung aufrechterhalten mußte. Ich wollte, daß meine Meditation zu einer Heilarbeit wird, die eine dauerhafte natürliche Ordnung in mir wiederherstellte.

Also begann ich, in meinem mentalen Ruheraum nicht nur zu sitzen und zu entspannen, sondern ich fing an, konkret mit den Gedanken, die sich am hartnäckigsten zeigten, zu arbeiten. Und weil Ich mich immer nur einer Sache wirklich widmen kann, ohne meine Aufmerksamkeit zu teilen, sagte ich zu all den Gedanken, die mit Nachdruck an meine Tür klopften:

Hallo, Ihr Lieben. Ich habe euch gehört. Danke, daß Ihr da seid. Ich lerne gerade, mit euch zu arbeiten. Ich kann aber nur Einen nach dem Anderen dran nehmen. Ich verspreche euch, Ihr kommt alle dran. Denen, die meine Aufmerksamkeit am dringlichsten benötigen, werde ich mich als erstes widmen.“

Nach dieser inneren Ausrichtung, kehrte sofort eine neue Art der Ruhe ein. Auch wenn ich noch spüren konnte, daß die dringlichsten Gedanken immernoch drängelten, so war es mir, als hatten sich trotzdem alle etwas entspannt.
In dieser neuen inneren Qualität hatte ich zum ersten Mal die Möglichkeit, wie in ein Wartezimmer zu rufen: „Der Nächste bitte!“. Die eigentliche Arbeit konnte nun beginnen…


Blog · Machtmißbrauch · Über das Sabotieren der eigenen Kraft

Blog · Machtmißbrauch · Über das Sabotieren der eigenen Kraft

Im Spiegelspiel der Welt, ist mir gestern eine Begegnung mit einem Menschen geschenkt worden, der mir ein sehr weit verbreitetes Thema aufgezeigt hat. Und ich bin sehr, sehr dankbar dafür, denn dieses Thema schwelt auch in mir schon seit Jahren vor sich hin.
Es scheint mir die Zeit für gekommen, Zügel wieder zu lockern und einen ganz besonderen Teil in mir zu rehabilitieren und mich vor Ihm in Dankbarkeit zu verneigen…